Wer hinter CO:LAB steht
CO:LAB ist aus der Erfahrung gewachsen, dass Komplexität mit einfachen Antworten aufzulösen ist.
Mein beruflicher Weg hat mich durch unterschiedliche Kontexte geführt – Recht, Business Development & Führung.
Was diese Stationen verbindet, ist die Erfahrung, dass Entscheidungen selten nur sachlich oder nur emotional sind. In komplexen Situationen wirken immer beides zugleich: fachliche Rahmenbedingungen und persönliche Motive, Rollenbilder, Erwartungen.
Nach meinem Jurastudium mit zwei Staatsexamina war ich zunächst als Rechtsanwalt tätig. Diese Zeit hat meinen Blick für Strukturen, Verantwortung und Konsequenzen geschärft. Gleichzeitig habe ich dort sehr klar erlebt, dass formale Lösungen allein nicht ausreichen, wenn Menschen unter Druck Entscheidungen treffen müssen.
Gute Entscheidungen entstehen nicht im luftleeren Raum – sie brauchen fachliche Klarheit ebenso wie ein Verständnis für die Dynamiken, die zwischen Menschen wirken.
Über weitere Stationen im Vertrieb & Marketing sowie in zahlreichen Führungsrollen – in unterschiedlichen Unternehmen, Branchen und auch im internationalen Kontext – hat sich diese Erfahrung vertieft. Ich habe Verantwortung getragen, Zielkonflikte erlebt und selbst Entscheidungen treffen müssen, deren Auswirkungen nicht vollständig absehbar waren.
In solchen Situationen haben Gespräche, Erfahrung und Intuition oft geholfen. Gleichzeitig wurde mir immer deutlicher: Intuition gewinnt an Qualität, wenn sie auf einer soliden fachlichen und methodischen Grundlage steht.
Aus diesem Verständnis heraus habe ich mich systemisch ausbilden lassen und meine Arbeit professionalisiert. Für mich ist systemische Prozessarbeit kein Gegenentwurf zu fachlicher Expertise, sondern deren Ergänzung. Gerade in komplexen Lebens- und Entscheidungssituationen braucht es beides: ein klares Verständnis der sachlichen Rahmenbedingungen – und einen Raum, in dem die persönlichen, sozialen und organisationalen Dynamiken sichtbar und bearbeitbar werden.
In CO:LAB verbinde ich diese Perspektiven. Ich arbeite an der Schnittstelle von Mensch, Rolle und Kontext – ruhig, strukturiert und mit Blick auf tragfähige nächste Schritte. Mein Anspruch ist es, Menschen in verantwortungsvollen Situationen nicht mit schnellen Antworten zu versorgen, sondern mit einer Arbeitsweise, die sowohl fachlich fundiert als auch menschlich anschlussfähig ist.

